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Kurzporträt: die Vorsitzende Ika Freudenberg

Die gebürtige Rheinländerin Ika Freudenberg (1858 - 1912) engagierte sich in vielfacher Hinsicht für die Rechte der Frauen. Sie kam 1894 nach München, wo sie die Fotografinnen und Frauenrechtlerinnen Anita Augspurg und Sophia Goudstikker kennenlernte und für die Entstehung und Entwicklung des Vereins für Fraueninteressen von großer Bedeutung war. Es gelang ihr und ihren Mitstreiterinnen, die Ideen der Frauenbewegung in weite Kreise des Bildungsbürgertums hinein zu tragen. Sie erklärte das Wahlrecht der Frau und damit ihren vollen Anteil an der Gesetzgebung als den Kernpunkt der ganzen Frauenbewegung.

Sie war seit 1894 bis zu ihrem Tod 1912 die 1. Vorsitzende des Vereins für Fraueninteressen.

Eine von Ika Freudenbergs größten Errungenschaften war die erfolgreiche Initiierung einer Berufsvertretung für Kellnerinnen, die zu jener Zeit keinen arbeitsrechtlichen Schutz besaßen.

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