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UID:136-239@www.fraueninteressen.de
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SUMMARY:Denk Mal Am Ort 2026
DESCRIPTION:–––\n\nDie deutschlandweite Initiative Denk Mal Am Ort (DMAO) f
 eiert ihr zehnjähriges Bestehen. Seit 2016 öffnen jedes Jahr engagierte Men
 schen ihre Türen, um an frühere Bewohner*innen zu erinnern, die in der NS-Z
 eit ausgegrenzt, entrechtet, enteignet, ermordet wurden. In München wird di
 eses Jahr am Samstag, den 2. Mai und Sonntag, den 3. Mai an in der NS-Zeit 
 verfolgte Münchner*innen erinnert. Alle Interessierten sind zu einem vielfä
 ltigen Programm mit Veranstaltungen an 13 Orten in der Stadt eingeladen. \n
 \nAn den einstigen Wohn- und Wirkstätten machen Ausstellungen, Lesungen, Vo
 rträge, Filme, Führungen und Gespräche mit Nachkommen der Verfolgten deren 
 Biografien, ihren Widerstand, ihre Verfolgungs- und Fluchtgeschichten eindr
 inglich erfahrbar.Wir möchten besonders auf die Beiträge der Mitglieder uns
 eres Vereins bzw. unserer Geschichtswerkstatt über verfolgte Personen hinwe
 isen, die dem Verein für Fraueninteressen nahestanden oder selbst Mitgliede
 r waren: \n\nElisabeth Springer Referentin: Susanna Partsch\n\nSamstag, 2. 
 Mai 2026, 12 UhrDas Haus in der Straße Rosental 19Sendlingerstr. 3\n\nIn de
 r Straße Rosenthal 19, in der heutigen Sendlingerstr. 3, lebte die Familie 
 Springer, die dort seit 1865 auch ein Textilwarengeschäft betrieb. David Sp
 ringer starb 1930, seine Frau Dorline und die Tochter Elisabeth, eine bilde
 nde Künstlerin und Schauspielerin, blieben dort, während Tochter Anny 1936 
 in die USA emigrierte. Elisabeth wurde 1941 in Kaunas, Dorline 1942 in Pias
 ki ermordet. Die Kunsthistorikerin Susanna Partsch erinnert an das Leben de
 r Mitglieder der Springer-Familie, speziell das Elisabeths. \n\n\n\n \n\nRe
 gina UllmannReferentin: Elena Zendler\n\nSonntag, 3. Mai 2026, 10 UhrErinne
 rung an Regina Ullmann – Literarisches Schaffen unter prekären Bedingungen 
 Bruderstr. 9\n\nDie in St. Gallen geborene Dichterin Regina Ullmann (1884–1
 961) zog 1902 nach München. Dort viele Jahre gut vernetzt und anerkannt, mu
 sste die katholische Schriftstellerin in der NS-Zeit wegen ihrer jüdischen 
 Herkunft fliehen. Sie fand Zuflucht in ihrer Geburtsstadt, in der sie bis k
 urz vor ihrem Tod unter prekären Bedingungen arbeitete und lebte. Heute sin
 d die Dichterin und ihr christlich geprägtes Werk weitgehend vergessen.Vort
 rag: Elena Zendler, anschließend Austausch mit Nachfahrin Margit Prylinski.
 \n\nMehr zu Regina Ullmann\n\n\n\n \n\nCarry Brachvogel:Referentin Heidi Re
 hn\n\nSonntag, 3. Mai 2026, 11 UhrCarry Brachvogel – Schriftstellerin, Salo
 niere, FrauenrechtlerinLudwigstraße 61/ Ecke Akademiestraße\n\nCarry Brachv
 ogel (1864–1942) gehörte zuvden erfolgreichsten Autor*innen ihrer Zeit und 
 war wegen ihres legendären Salons am Siegestor und ihres Engagements in der
  Frauenbewegung fester Teil der Münchner Gesellschaft.1933 wurde die Schrif
 tstellerin wegen ihrer jüdischen Herkunft aus sämtlichen Zirkeln ausgeschlo
 ssen, 1942 nach Theresienstadt deportiert.Die Autorin Heidi Rehn erinnert a
 n das gesellschaftspolitische Tun einer außergewöhnlich modernen, aufgeschl
 ossenen Frau, deren Werk eine Wiederentdeckung lohnt.\n\ngesamtes Programm 
 für München\n\nmehr zu Denk Mal Am Ort \n\n\n\n
DTSTAMP:20260414T072931Z
DTSTART:20260502T120000Z
DTEND:20260503T150000Z
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