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Integration von Migrantinnen* – Teilhabe ermöglichen, Hürden abbauen

Gleichstellung von Frauen – Unsere Forderungen zur Kommunalwahl 2026 

Seit 132 Jahren setzt sich unser Verein für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in der Gesellschaft ein – mit dem klaren Ziel, die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern endlich Realität und Selbstverständlichkeit werden zu lassen. „Fraueninteressen. Gleichstellung. Jetzt!“ lautet das Motto, unter dem sich unser Verein mit seinen 14 sozialen Einrichtungen entschlossen gegen strukturelle Ungleichheiten stark macht. 

Anlässlich der Kommunalwahlen am 8. März 2026 bekräftigen wir zehn wesentliche Forderungen an Entscheidungsträgerinnen* in Politik und Wirtschaft, die wir im Katalog „Frauen.Fordern.Jetzt!“ zusammenfasst haben. Wir benennen die drängendsten Probleme in unserer Gesellschaft und geben Frauen eine Stimme. TUN SIE ES AUCH! 

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Migrantinnen lachend auf einer Bank - Intergration ist wichtig
Migrantinnen auf Wiese im Gespräch - gelingende Integration ist Chance

FORDERUNG # 8

Integration von Migrantinnen* –  
Teilhabe ermöglichen, Hürden abbauen 

Deutschland ist ein Einwanderungsland – München eine Einwanderungsstadt. Doch für viele geflüchtete Frauen und Migrantinnen* ist die Teilhabe am Bildungs-, Arbeits- und Gesellschaftssystem voller Hürden. Besonders Frauen mit kleinen Kindern sind durch fehlende Kinderbetreuung, mangelnde Sprachförderung und unzureichende Unterstützungsangebote strukturell benachteiligt. 

Warum Integration für Migrantinnen* so wichtig ist    

Gelingende Integration bedeutet echte Chancen: Zugang zu Bildung, Arbeit, Sprache und gesellschaftlicher Teilhabe. Dafür braucht es Angebote, die die Lebensrealitäten von Frauen berücksichtigen – insbesondere von Müttern kleiner Kinder.  

Die Herausforderungen

  • Fehlende zielgruppenspezifische Bildungs- und Integrationsangebote.
  • Benachteiligung von Frauen mit kleinen Kindern durch fehlende oder zu kurze Kinderbetreuung.
  • Fehlende Deutschzertifikate hindern Mütter am Berufseinstieg.
  • Lange Wartezeiten auf Kita-Plätze durch Personalmangel.   

Unsere Forderungen: Integration erleichtern, Chancen schaffen  

  • Zielgruppenspezifische Berufsvorbereitung mit fortlaufenden Sprachkursen.
  • Alphabetisierungskurse, angepasst an die Bedürfnisse von Frauen mit kleinen Kindern.
  • Professionelle Deutschkurse mit integrierter Kinderbetreuung.
  • Mehr ehrenamtliche Engagement-Möglichkeiten für Menschen mit geringen Deutschkenntnissen.
  • Hol- und Bringdienste zur Kita, besonders für Mütter in Ausbildung.
  • Mehrsprachige Informationen in allen Behörden.
  • Unterstützung durch ‚Lotsen‘ für Behördengänge und Orientierung.  

Warum wir jetzt handeln müssen  

Integration gelingt nicht von allein. Sie braucht Strukturen, die Frauen stärken, Entlastung schaffen und den Zugang zu Bildung und Arbeit erleichtern. Nur so können Migrantinnen* ihr Potenzial entfalten – und unsere Gesellschaft wird vielfältiger, gerechter und stärker. 

Tags:

Verein für Fraueninteressen Frauenpolitik
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